Hundetraining ohne Zwang ?
- tristansczesny
- 27. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Hundetraining ohne Zwang ist zu schön um wahr zu sein. Wieso ?
Naja, weil es nicht klappt. Du kannst dein Hund nicht fragen, da er dir nicht antwortet, außer du bist Tierkommunikator und da würde ich mir sorgen machen, wenn Tiere mit dir sprechen.
Deswegen ist es egal, ob wir positiv Verstärken oder wir klassische Strafen, durch beide Hilfsmittel zwingen wir, ob indirekt oder direkt, unsere Vierbeiner in das gewünschte Verhalten. Ob es eine klassische Konditionierung oder eine operante Konditionierung beides hilft uns unseren besten Freund gefügig zu machen.
Beispiel:
Positive Konditionierung:
Wir nehmen das Leckerlie und führen es über den Fang, Richtung des Kopf unseres Hundes. Durch die Bewegung sitzt unser Hund. Wir manipulieren in und zwingen in die gewünschte Stellung.
Negative Konditionierung:
wir nehmen unsere Hand und legen sie auf die Kruppe des Hundes. Wir üben etwas druck aus und führen den Hund in die richtige Position. Wir zwingen in die richtige Stellung.
Beide Varianten funktionieren. Halt klassisch Lerntheorie.
Noch ein schönes Beispiel für Zwang ist unser beliebtes Hilfsmittel, die Leine, ohne sie geht es nicht und mit ihr, meistens auch nicht. Auch hier zwingen wir unseren Hund in unseren Schaffenskreis zu bleiben, damit er kein Chaos anstellt.
Ehrlicherweise haben wir auch eine soziale Verantwortung gegenüber unseren Hund, unseren Mitmenschen etc.. Auch hier heißt es wieder wir müssen unseren Hund zwingen den sozialen Normen unserer Gesellschaft kompatibel zu sein.
Eine Komponente fehlt allerdings und zwar der eigene Wille des Menschen. Eure Hunde lernen, das gewünschte Verhalten in beiden Fällen sehr schnell und gut aber wie ihr es Ihnen beibringen wollt, hängt vom euch ab und euerer Motivation eueren Hund gesellschaftlich verträglich zu machen.






